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Auf den richtigen Druck kommt es an

Falsche Luftdruck und Bordsteine sind die größten Reifenfeinde. Fachleute raten deshalb, nicht nur den Luftdruck der Reifen, sondern auch die Reifen selbst in regelmäßigen Abständen gründlich zu kontrollieren. Verdächtige Anzeichen sind Schnitte, Risse, Beulen, heraus gebrochene Profilstücke und Fremdkörper. Im Zweifel gilt: Reifen wechseln.

Dabei sollte das Profil zumindest an jeder Achse gleich sein. An beschädigten Reifen kann sich die Lauffläche lösen oder sie platzen ganz einfach. Übrigens kann auch falscher Luftdruck auf Dauer die Reifen beschädigen, zu Lasten des Spritverbrauchs und des Komforts geht er alle Mal. Eine Luftdruckkontrolle empfiehlt sich deshalb monatlich - und zwar am kalten Reifen, weil sich am warmen Reifen der Luftdruck erhöht.




Der richtige Druck

Zu niedriger Luftdruck führt zu einer Erwärmung des Reifens. Dabei wird unnötig Energie verbraucht, denn der zu warme Reifen hat einen vermeidbaren Abrieb. Bei einem um 0,6 bar zu niedrigen Luftdruck kann rund vier Prozent mehr Kraftstoff verbraucht werden. In "Mark und Pfennig" umgerechnet bedeutet dies, dass sich bei richtigem Luftdruck bis zu zwei Euro pro Tankfüllung sparen ließen.

Zu geringer Druck erhöht aber nicht nur den Spritverbrauch sowie den Reifenverschleiß, sondern kann zudem Reifenschäden verursachen. Darüber hinaus wirkt zu geringer Luftdruck sich negativ auf die Fahrstabilität und damit auf die Fahrsicherheit aus. Schließlich kann es wegen zu geringem Reifendruck an einzelnen Rädern bei Fahrerassistenzsystemen wie ABS oder ESP zu Fehlfunktionen kommen.

Die Auto-Experten der Kfz-Innunen empfehlen, den Luftdruck regelmäßig auf das vom Fahrzeughersteller vorgegebene Maß zu überprüfen. Dieser Check sollte bei jedem zweiten Tankstopp, mindestens aber alle vier Wochen erfolgen.


Quelle: www.kfzgewerbe.de