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Sie heißen Wiesenknäuel-, Weidel- und Ruchgras: Gräserpollen sind in Europa die häufigsten Auslöser eines allergischen Schnupfens. Es ist nicht ungefährlich, wenn diese und andere Pollen einen im Auto überraschen. Während einer Niesattacke ist ein Fahrzeuglenker bei Tempo 50 etwa 15 Sekunden im Blindflug unterwegs.

Dagegen kann man etwas tun. Pollenfilter halten die kleinen Plagegeister, aber auch Bakterien, Pilze und Feinstaub wie Dieselruß aus dem Auto fern. Weitere Vorteile: Heizungs- und Klimaanlage verschmutzen nicht so schnell, und im Winter beschlagen die Scheiben weniger. Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe rät anstelle eines Pollenfilters gleich zu einem Aktivkohlefilter. "Der schützt außerdem noch vor üblen Gerüchen und gasförmigen Schadstoffen wie Ozon." Beide Frischluftbringer sind in der Regel baugleich, also problemlos austauschbar.

Die Experten im Kfz-Meisterbetrieb sorgen für den passgenauen Austausch und beraten bezüglich der geeigneten Filter. Filter wirken bekanntlich nur so lange, wie sie nicht zugesetzt sind. Hersteller empfehlen deshalb den Wechsel nach 15 000 Kilometern, spätestens jedoch einmal im Jahr. Pollenfilter sind übrigens nur dann sinnvoll, wenn Fenster und Dächer geschlossen sind und die Umlufttaste der Klimaanlage kurz bedient wird.



Quelle: www.kfzgewerbe.de