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Pflege für gestresste Batterien

Wer das eine will, muss das andere oft hinnehmen: Klimaanlage, Sitzheizung, Licht, ESP, ABS - immer mehr elektrische Verbraucher verwöhnen Autofahrer mit Sicherheit und Komfort. Der technische Fortschritt hat allerdings seinen Preis: Da die Features mehr Strom ziehen, macht die Batterie früher schlapp.

Das ständige Be- und Entladen, so ein Obermeister der Kfz-Innung, zehrt an der Power der Energiespender. Rund 860 000 Mal leisteten die Gelben Engel des ADAC im vergangenen Jahr Starthilfe.

Jedes vierte Pannenauto blieb aufgrund einer defekten Batterie liegen. Der Automobilklub macht in seiner Pannenstatistik dafür auch die modernen Start-Stopp-Anlagen verantwortlich.

Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, der unbedachte, verschwenderische Umgang damit schon. Autofahrer können die Batterie an den Polen säubern und fetten.

Die Leistung überprüft die Werkstatt. In Minutenschnelle testet sie mit mordernen Messgeräten den Lade- und Säurezustand. So kann das Powerteil auch getauscht werden, bevor es zu spät ist. Denn auch Batterien altern - nach 5 Jahren zählen sie zum alten Eisen.

Schonender Umgang mit der Batterie heißt für den Autofahrer auch, möglichst viele Kurzstrecken zu vermeiden und Stromfresser sparsam einzusetzen oder auf sie zu verzichten. Die heizbare Heckscheibe powert mit 120 Watt und muss nicht zum Dauerbrenner avancieren.

In Schwung halten ebenso Ladegerät und Batteriewächter. Schwächelt der Akku schon bei leichten Minusgraden, sollte er schnellstmöglich am Ladegerät auftanken. Der Batteriewächter hält den Fahrer über den Zustand des Stromspenders auf dem Laufenden. Einfach am Zigarettenanzünder anschließen.

Für den Fall der Pannen-Fälle helfen Starthilfekabel. Zur Erinnerung: Mit dem roten Kabel die Pluspole der lereren und vollen Batterie verbinden. Das schwarze Kabel wird an den Minuspol der Spenderbatterie und ein blankes Metallstück des Liegenbleibers geklemmt.
Jetzt das Helfer-, dann das Pannenauto starten. Die Kabel in umgekehrter Reihenfolge trennen. Eine kleine Gedächtnisstütze im Handschuhfach hilft dabei.


Quelle: www.kfzgewerbe.de