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Alufelgen machen schöne Autobeine. Kein Wunder, dass immer mehr Kraftfahrer zu den High Heels greifen. Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk rechnet 2015 erneut mit einem Verkaufsplus - 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Aber wie glänzende Schuhe müssen die wertvollen Leichtmetallräder gepflegt werden. Bremsabrieb, Ruß und Staub fressen sich sonst rasant durch den Lack. Damit der Auftritt auf dem automobilen Catwalk strahlend gelingt, empfehlen die Pflegeprofis des Kfz-Gewerbes eine Reinigungs- und Wellnesskur.

Reinigen
Wasser allein packt den Dreck nicht. Dafür gibt es säurefreie Felgenreiniger, die kräftig säubern, zugleich aber Lack, Kunststoff sowie unlackierte Metallteile wie Radbolzen schonen.
Besonders hartnäckigem Schmutz rückt ein Felgenschwamm zu Leibe. Haushaltsreiniger sind dafür zu aggressiv. Hände weg auch von Topfreinigern und Stahlbürsten. Auf Abrieb und Kratzer folgt die Korrision.

Abspülen
Mit dem Hochdruckreiniger verschwindet der Reiniger samt Schmutz. Nicht zu dicht auf die Felge halten, sonst platzt der Lack ab. Damit Reinigungsreste im unteren Felgenteil nicht antrocken, sollte das Rad um eine halbe Drehung bewegt und nochmals abgespült werden. Danach das Leichtmetall gut abtrocknen.

Reparieren
Um kleine Raparaturen wie Kratzer oder Korrosion kümmert sich die Werkstatt. Das lohnt vor allem bei hochwertigen oder älteren Felgen.
Solche mit Risse, größeren Beulen oder Dellen müssen ausgetauscht werden. Günstig, wer mit mehrteiligen Felgen rollt: Die beschädigten Segmente können einzlen ausgetauscht werden.

Versiegeln
Sind die Leichtmetallfelgen sauber und tadellos, schützen Wachs oder eine Nanoversiegelung vor Nässe und neuem Schmutz. Die Konservierung auftragen, einreiben, einwirken lassen und die Reste wegpolieren.


Quelle: www.kfzgewerbe.de